Nach Kyoto bin ich mit einem Shinkansen der N700-Serie gefahren. Wie Butter glitt er über die Schienen, fuhr pünktlich in Tokyo ab und kam pünktlich in Kyoto an, der Schaffner verbeugte und bedankte sich immer vor den Fahrgästen, sobald er einen Wagon kontrolliert hatte und zum nächsten ging, die Durchsagen waren verständlich (da auf Japanisch und auf Englisch und mit guter Lautstärke), die Anzeigetafeln schön groß (so dass auch Blindschleichen wie ich sie lesen konnten) , breiter Gang, viel Beinfreiheit, Green-Cars (entspricht wohl der 1. Klasse des ICE), Raucherwagen (darüber kann man sich jetzt streiten, ob das gut ist oder nicht, aber in Japan rauchen ziemlich viele, von daher würde es bestimmt Proteste gebe, wenn wie im ICE absolutes Rauchverbot wäre), reservierte Wagons und extra Wagons für Menschen wie mich, die keine Platzreservierung hatten (zumindest auf der Rückfahrt nicht), es gibt Zweierreihen und Dreierreihen als Sitzplätze,… Die Deutsche Bahn sollte sich mit ihrem ICE den Shinkansen wirklich einmal zum Vorbild nehmen, “Die Bahn kommt” zwar – aber bekanntermaßen meistens verspätet oder gar nicht.
Wer sucht, der findet
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Über den Wolken
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