Und zwar keine Hähnchenspieße, sondern ich wurde gegrillt. Ich habe mir heute bei meinem Strandausflug nach Odaiba nämlich einen schönen Sonnenbrand geholt. Hätte ich mir ja denken können, bei meinem Hauttyp – da gilt die Regel: erst rot, dann braun, wenn überhaupt. Manchmal lernt man eben nie dazu…(Notiz an mich: Keine Sonnencreme + Sonne = Sonnenbrand). Das Wetter war heute aber wirklich einfach zu gut, als dass ich den ganzen Tag in meinem Zimmerchen im Guesthouse rumgammeln wollte, also habe ich etwas rumgesurft auf der virtuellen Welle und bin auf Odaiba gestoßen. Odaiba ist eine künstlich angelegte Insel, die früher ein Geschäftsviertel war, nun aber auch Unterhaltungsmöglichkeiten wie Einkaufszentren, Museen, das Gebäude von Fuji TV, ein “Wedding Village” (fand ich besonders pittoresk mit seinen Häusern im westlichen Stil), und neben vielen anderen Sachen auch den EINZIGEN in den Medien stand. Und wem ists zu verdanken? Den Trend bewussten Japanern
…Der Dackel passt aber auch sehr gut in das Beuteschema des japanischen Hundekäufers: Klein (passt deshalb optimal in die Wohnbuchsen mancher Japaner), tippelt genauso wie Japanerinnen umher und passt gut ins Handgepäck oder in einen Kinderwagen (ja, Japaner chauffieren gerne ihre kleinen Lieblinge in Hundekinderwagen umher)… Strand im Kerngebiet der Megalopolis hat – mit Badeverbot (liegt wohl an den Quallentierchen, die da im Meer so rumschwimmen)…Nach Odaiba bin ich mit der Monorail namens Yurikamome gefahren. Das war toll, endlich mal nicht nur unterirdische Gänge und Schächte sehen, sondern Blick nach draußen ins Freie haben! Ich habe erst einmal eine Komplettrunde mit der Monorail gedreht, um einen Eindruck von der künstlich angelegten Insel zu bekommen. Anschließend bin ich dann an der Station Daiba ausgestiegen und habe mich schön an den Strand gesetzt. Es waren ziemlich viele Touristen da, aber auch viele Japaner mit ihren Kindern, die Sandburgen bauten, und Dackel, die mit ihrem Herrchen Spazieren gingen. Überhaupt habe ich hier unendlich viele Dackel gesehen. Diese Hunderasse scheint in Tokyo gerade “en vogue” zu sein, bevorzugt werden aber Dackel mit glatten Haar. Habe nämlich noch keinen einzigen Rauhaardackel hier gesehen. Anscheinend scheint der kurzbeinige Vierbeiner doch nicht auszusterben, wie es ja einmal
Gegen Abend bin ich dann noch ins Kino in der Aqua City gegangen – stolze 1800 Yen hab ich bezahlt, aber war schon mal wieder schön, ein bisschen Kinoatmosphäre zu haben!

















