An meinem Rückreisetag nach Tokyo habe ich mir vorher noch Japans erste echte Hauptstadt, Nara, angeschaut bei super sonnigem Wetter. Es war wirklich sehr heiß und ich war am Ende des Tages dann doch froh, als ich im Shinkansen Richtung Tokyo saß. So ein verlängertes Wochenende, an dem man jeden Tag volles Tempel-Schrein-Besichtigungsprogramm hat, kann doch ziemlich anstrengend sein! Nara war aber ein sehr schöner Abschluss meiner kleinen Tour. Die Stadt scheint zudem ein beliebtes Ausflugsziel von Schulklassen zu sein! Ich habe wirklich noch nie so viele uniform gekleidete Schüler auf einmal gesehen, die sich zudem an mir mit ihrem Englisch versuchten (“Hello” zu sagen und “I love you” ist ja schon mal ein Anfang
)! Was die vielen Rehe und Hirsche angeht: Diese sind hier nahezu heilig, und das die Tier bei den Japanern einen hohen Status haben, merkt man ihnen auch an: Sie sind wirklich überall, haben keine Angst und warten nur darauf, von den Touristen mit kaufbarem Rehtalern gefüttert zu werden. Der Legende nach kam die Kriegsgottheit Takemikazuchi auf einem Reh nach Nara, um die Hauptstadt zu schützen.
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Über den Wolken
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