Archiv der Kategorie: Kansai

Impressionen aus Kyoto

Kyoto am Abend

Fushimi Torii

Kyoto

Ein Wald aus Bambus im Kodaiji

Higashi Honganji

Wartende Bären

Eine Kirche (die erste, die ich in Japan überhaupt sah)

Im Yukata

Blick auf Kyoto

Shintoistisches Hochzeitspaar

Der Goldene Pavillion

Steingarten im Kodaiji

Fushimi Torii

Kyoto

Maruyama Park

Torii am Eikando Zenrinji

Blick auf die Yasaka Pagode

Kyoto am Abend

Buddhistischer Friedhof

Kyoto am Abend

Teil des Ryoanji

Der Kaiserpalast/Garten

Kyoto

Besichtigung in der Kutsche

Musiker

Kyoto

Wenn man an Kyoto denkt...

Nanzenji

Kyoto

Der Silberne Pavillion

Kyoto am Abend

Tofukuji Tempeltor (mon)

Der Philosophenweg

Die Straße zum Ginkakuji

Kodaiji

Blick auf den Ryoanji

War einmal...

Blumen

Ich weiß, ich weiß, …

…längst ist ein Bericht über Kyoto überfällig – immerhin war ich ja schon vom 20.-23.07. dort. Aber ich hatte einfach zu wenig Zeit, um Fotos hochzuladen und etwas zu schreiben. Da es heute aber ein verregnter Sonntag ist und ich heute mal Fünfe grade sein lasse, hier mein Fazit: Kyoto war toll!!! Ich muss sagen, es war die erste japanische Stadt, die sich von den anderen japanischen Städten (wie z.B. Tokyo und Osaka) unterschied. Und das nicht nur aufgrund der Größe. Die Stadt war nicht so hektisch, es gab nicht sooo viele hässliche Gebäude wie in Tokyo und Osaka, die Luft war klarer, es gab unheimlich viel Grün, viele Radfahrer, einen Fluss (nicht, dass es nicht auch Flüsse in Toyko geben würde, aber dieser Fluss lud zumj Verweilen ein), an dem man sich abends hinsetzen konnte (was vor allem verliebte Pärchen tuen ;) ), unendlich viel Kultur in Form von Tempeln, Schreinen,.Es war einfach ein tolles verlängertes Wochenende. Mein Gojo Guesthouse Annex war auch super, lag sehr zentral, und ich habe wirklich jeden Tag von morgens bis abends die Stadt erkundet, mir Tempel und Schreine angesehen, bin den Philosopenweg gelaufen (ja, genau, angelehnt an den Philosophenweg in Heidelberg), der wirklich fantastisch war – entlang an einem kleinen Fluss mit Bäumen, Cafés und schönen Häusern bin ich vorbeigeschlendert und habe dabei die Sonne genossen. Ich kam mit Japanern ins Gespräch, habe lecker gegessen, das Wetter genossen (trotz der gegenwärtigen Regenzeit hatte ich bis auf ein paar verregnete Stunden wirklich Glück), habe unendlich viele Fotos gemacht (nein, ich werde sie nicht alle hochladen) und war am Ende etwas erschöpft aufgrund meines Besichtigungsprogramms. Aber gelohnt hat es sich, und ich bin sehr froh darüber, Kyoto gesehen zu haben!

Maikos in Kyoto

Maikos und japanische Touristen

Maikos (angehende Geishas) in Kyoto.

Der Shinkansen

Nach Kyoto bin ich mit einem Shinkansen der N700-Serie gefahren. Wie Butter glitt er über die Schienen, fuhr pünktlich in Tokyo ab und kam pünktlich in Kyoto an, der Schaffner verbeugte und bedankte sich immer vor den Fahrgästen, sobald er einen Wagon kontrolliert hatte und zum nächsten ging, die Durchsagen waren verständlich (da auf Japanisch und auf Englisch und mit guter Lautstärke), die Anzeigetafeln schön groß (so dass auch Blindschleichen wie ich sie lesen konnten) , breiter Gang, viel Beinfreiheit, Green-Cars (entspricht wohl der 1. Klasse des ICE), Raucherwagen (darüber kann man sich jetzt streiten, ob das gut ist oder nicht, aber in Japan rauchen ziemlich viele, von daher würde es bestimmt Proteste gebe, wenn wie im ICE absolutes Rauchverbot wäre), reservierte Wagons und extra Wagons für Menschen wie mich, die keine Platzreservierung hatten (zumindest auf der Rückfahrt nicht), es gibt Zweierreihen und Dreierreihen als Sitzplätze,… Die Deutsche Bahn sollte sich mit ihrem ICE den Shinkansen wirklich einmal zum Vorbild nehmen, “Die Bahn kommt” zwar – aber bekanntermaßen meistens verspätet oder gar nicht.

Nara

An meinem Rückreisetag nach Tokyo habe ich mir vorher noch Japans erste echte Hauptstadt, Nara, angeschaut bei super sonnigem Wetter. Es war wirklich sehr heiß und ich war am Ende des Tages dann doch froh, als ich im Shinkansen Richtung Tokyo saß. So ein verlängertes Wochenende, an dem man jeden Tag volles Tempel-Schrein-Besichtigungsprogramm hat, kann doch ziemlich anstrengend sein! Nara war aber ein sehr schöner Abschluss meiner kleinen Tour. Die Stadt scheint zudem ein beliebtes Ausflugsziel von Schulklassen zu sein! Ich habe wirklich noch nie so viele uniform gekleidete Schüler auf einmal gesehen, die sich zudem an mir mit ihrem Englisch versuchten (“Hello” zu sagen und “I love you” ist ja schon mal ein Anfang ;) )! Was die vielen Rehe und Hirsche angeht: Diese sind hier nahezu heilig, und das die Tier bei den Japanern einen hohen Status haben, merkt man ihnen auch an: Sie sind wirklich überall, haben keine Angst und warten nur darauf, von den Touristen mit kaufbarem Rehtalern gefüttert zu werden. Der Legende nach kam die Kriegsgottheit Takemikazuchi auf einem Reh nach Nara, um die Hauptstadt zu schützen.

Der Silberne Pavillion Tempel (Ginkakuji)

Der Ginkakuji wurde leider auch teilweise restauriert. Und Silber war er auch nicht. Aber egal, der Garten war wunderschön, die frische Luft nach dem Regen, das viele Grün,…Der Ginkakuji und sein Garten haben mir besser gefallen als der Kinkakuji (es ist eben nicht alles Gold was glänzt ;) )! Ein toller Kyoto-Abschluss!

Der Steingarten des Ryōanji

Der Zengarten des Ryaonji ist im kare-san-sui-Prinzip angelegt und zählt zu den UNESO-Weltkulturerben. Leider wurde, als ich dort war,  gerade ein Teil des Tempels renoviert, so dass der Blick von Bauplanen etwas “verschandelt” wurde. Die Erleuchtung habe ich allerdings nicht bekommen. Lag wohl an den Chinesen, die sich lautstark unterhielten…

Der Goldene Pavillion Tempel (Kinkakuji)

1950 wurde der Kinkakuji von einem Mönch niedergebannt, weil dieser dessen Schönheit nicht ertragen konnte. Fünf Jahre später baute man ihn maßstabgetreu wieder auf und heute zählt er zu den Weltkulturerben der UNESCO.

Osaka

Osaka fand ich nun nicht wirklich besonders. Von Kyoto aus habe ich einen Nachmittagsausflug in die knapp 2,5 Millionen Einwohner große  Stadt in Kansai gemacht (dauerte nur ca. 40 Minuten mit der Bahn). Das einzige wirklich sehenswerte war die Burg von Osaka. Die japanischen Burgen sind wirklich sehr ästhetisch im Vergleich zu den deutschen Raubritterburgen. Obwohl ich diese ja schon etwas spannender und verwegener finde ;) . Naja, anschließend bin ich mit der U-Bahn nach Dotombori gefahren, “Osaka’s livelist nightlife area” laut Lonely Planet. Ja, kann man so stehen lassen. Alles in allem ist Osaka aber einfach nur eine typische japanische Großstadt: viele hässliche Gebäude, Shoppingarkaden, Jugendliche mit extravaganten Kleidungsstilen (allerdings nicht so extravagant wie in Tokyo), U-Bahnen, Autos und Läden, die es überall sonst auch gibt….

Auf gehts nach Kyoto!

Fotos usw. folgen :) !