Liebevoll auch “DomRep” genannt, konnte ich durch Zufall mehrere Tage auf dem zwischen dem Atlantik und der Karibik gelegenen Inselstatt verbringen. Der Zufall war im Übrigen mein kurzer Ausflug in die Welt der Flugbegleiter/innen. Untergebracht in einer *****-Sterne Anlage All inclusive und direkt am Meer. Ein Traum für den gestressten Geschäftsmann, der täglich morgens bei Sonnenaufgang seine Meditationsübungen am Privatstrand der Anlage machte, ein Traum von Kokosnpssen, Ruhe, Meer, Sonne und Strand. Entspannend für den Gestressten im Allgemeinen, weil er sich in der *****-Sterne Anlage um nichts kümmern braucht. Essen, Trinken, die Strandbar, der Whirlpool auf dem Balkon, die Einkaufslädchen, in denen man für die Daheimgebliebenen in der Kälte authentische Souvenirs erwerben kann – man braucht sich innerhalb von zwei Wochen nicht einmal vom Areal der Anlage entfernen (außer natürlich hin und zurück zum Flughafen), und kann dennoch sagen: Ich war dort und habe alles gesehen. Und ja, das stimmt wohl. Schöne Strände hat Punta Cana, schöne Palmen und schönes Wetter – und an seiner Küste ein Korallenriff. Doch ganz ehrlich? Nach mehreren Tagen des Auf- und Ablaufens am Strand, dick eingecremt mit Sonnencreme LSF 50 und über das Leben sinnierend stellte ich für mich fest: nein, das hier ist es nicht. Wer weiß, vielleicht muss ich erst noch zur gestressten Managerin werden, die 18 Stunden Minimum am Tag arbeitet, um am Strand der Karibik jeden Tag früh morgens, wenn die Sonne aufgeht, Meditationsübungen zu machen – ohne Blackberry.
