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Hong Kong: Eine Bilanz

So, nach einem Wochenende in Hong Kong bin ich nun schon seit Montag Nachmittag wieder in Tokyo. Zeit, einmal ein Fazit zu ziehen. Wie fand ich Hong Kong denn nun? Erst einmal hat Hong Kong nen tollen Flughafen (gefällt mir besser als der Flughafen Narita in Tokyo), das ist mir zumindest zuerst aufgefallen. Tja, und dann ist mir die Unfreundlichkeit vieler Chinesen aufgefallen. Wenn man eine zeitlang in Japan lebt, dann wird einem wohl jeder in jedem anderen Land unfreundlich vorkommen ;) , aber die Chinesen haben schon eine barsche Art an sich. Die Verkäufer in den Seven Eleven Convenience Stores waren bei weitem die miesmutigsten Personen, die ich in Hong Kong angetroffen hab – da sollten sich die Chinesen echt eine Scheibe von den Japanern abschneiden, wo Kunde nicht nur König, sondern GOTT ist (das ist schon eine sehr feine Sache!). Es gab natürlich auch freundliche Chinesen, aber auf mich wirkte diese Freundlichkeit doch recht gestellt.

Nun gut, HK kam mir super klein vor (ok, wenn man in Tokyo ist kommt einem fast jede Stadt klein vor), das hätte ich nicht erwartet. Das liegt wohl aber auch daran, dass einfach nur in die Höhe gebaut wird. Wirklich Wahnsinn, was für Gebäude dort herum stehen. Was mir gut gefallen hat, war der westliche Touch, den die Stadt hatte. Super viele englischsprechende Menschen waren unterwegs, und man kam sich teilweise gar nicht wirklich wie in HK vor! Und Soho war sehr nett!Von den Geschäften her gab es vor allem Einkaufscentren, was einerseits ganz praktisch ist, andererseits fand ich das etwas schade.

Eine weitere Auffälligkeit: Die Häuser kamen mir teilweise ziemlich schmuddelig vor und irgendwie war es zwar sauber, aber eben doch nicht sooo sauber (ich stelle gerade fest, dass ich mittlerweile schon fast japanische Standards gewöhnt bin…).

HK riecht ganz anders wie Tokyo z.B.  Es ist faszinierend festzustellen, wie unterschiedlich Städte duften können.  Leider kann ich meine Geruchsempfindung nicht wirklich beschreiben, aber es roch nicht schlimm ;) !

Ein wenig nervig waren die ganzen Inder und Afrikaner in Kowloon, die sich in der Nathan Road herumtrieben und mich immer anquatschen “Wanna buy cheap watch, luggage? I show you! Please, have a look!”. Uff, naja, sowas härtet auch ab. Einfach immer ohne die Person anzuschaun vorbeilaufen, das hilft :) !

Fazit: HK war definitiv eine Reise wert! Eine pulsierende Stadt mit umherwuselnden Menschen, Palmen, einem ganz anderen Klima als in Tokyo, und einem gewissen Chaos mit Charme, wo sich Menschen nicht wie in Tokyo immer in eine Schlange stellen, wenn sie auf die U-Bahn warten. Meine Präferenz liegt aber dennoch bei Tokyo, denn so oft mcih diese Stadt und die Leute auch nerven, es lebt sich dort schon recht angenehm (übersieht man mal die Stoßzeiten in der U-Bahn morgens und abends,…). Und die japanische Sprache gefällt mir schon etwas besser ;) (wobei das vermutlich damit zusammen hängt, dass ich überhaupt kein Chinesisch kann und es sich einfach furchtbar schwer anhört -mal ein wenig in die chinesische Sprache reinschnuppern würde mich dennoch interresieren)! HK würde ich aber trotzdem nochmal nen Besuch abstatten, dann für länger, und dann in ner anderen Unterkunft (obwohl ich sagen muss, auch wenn das Zimmer noch so klein und die Dusche im Klo war, das Zimmer war immer sauber, es gab Handtücher, Klopapier, Seife, nen Ventilator zum Überstehen der Schwüle)!

Hong Kong Island

Hong Kong Island, das ist: unzählig viele, hohe Wohnblöcke, Wolkenkratzer, riesige Shoppingmalls (sehr guter Unterschlupf bei starkem Regen ;) ), Soho mit seinen vielen Bars und Restaurants (der Name setzt sich aus South of Hollywood Road zusammen), Doppeldeckerbusse, die Tram, the Peak (Aussichtsplattform auf dem 552 Meter hohen Berg Victoria Peak, die einen super Ausblick über Hong Kong bietet. Als ich oben war, konnte man aufgrund des Dauerregens und der Wolken leider nicht allzuviel sehen, so dass es sich auch nicht lohnte, ein Foto zu machen; wie die Aussicht eigentlich ist, gibts hier und hier zu sehen die Central-Mid-Level Rolltreppen (das längste außenstehende und überdachte Rolltreppensystem der Welt – wirklich fantastisch!), viele englischsprechende unasiatische Menschen (Touristen ud in den Mid-levels lebende Expats, wie ich behaupten will) und viele lachende Thais!

Hier ein paar Eindrücke von Hong Kong Island:

Hong Kong: Tsim Sha Tsui, Kowloon

Kowloon ist die größte Stadt in Hong Kong und liegt im südlichen Teil der nördlich von Hong Kong Island gelegenen Halbinsel (Kowloon Peninsula) in den New Territories. Tsim Sha Tsui ist ein Stadtteil in Kowloon. Von Kowloon aus kann man in ein paar Minuten mit der Star Ferry für 2 HK Dollar (2,50 HK Dollar, wenn man das obere Deck wählt) nach Hong Kong Island gefahren werde (das habe ich natürlich auch mehrmals gemacht, ich saß aber bis auf einmal immer in der Billigklasse ;) )…Hier erst mal ein paar Impressionen der Gegend, in der ich auch genächtigt habe. Einen ausführlichen Bericht gibt es bald!

Hong Kong Island Skyline

Die Hong Kong Island Skyline – Morgens und Abends von Kowloon aus gesehen:


Hong Kong: Erste Impressionen

Hier ein paar Bildimpressionen aus Kowloon tagsüber. Was ich vergessen hatte zu erwähnen: Heute hat es nur geregnet, und zwar wirklich sinnflutartig (deshalb sind die Bilder auch so schön düster und ungemütlich). Einerseits ganz gut so, weil es in Hong Kong wirklich ziemlich schwül ist und der Regen die Schwüle etwas erträglicher macht. Andererseits bin ich absolut durchnässt gewesen und mit meinen durchnässten Flip-Flops irgendwann nicht mehr wirklich imstande gewesen, normal zu gehen ;) .Zum Glück hab ich mir nen Regenschirm bei Seven Eleven gekauft (über die Qualität schreibe ich mal lieber nicht ;) )…

Hallo aus Hong Kong!

Wie, Hong Kong??? Ja, relativ spontan bin ich nach Hong Kong geflogen, um mir mal diese Stadt etwas anzusschauen und eventuelle Vorurteile gegenueber den Chinesen abzubauen. Soviel kann ich schon sagen: HK ist nicht China und man merkt den englischen Einfluss. Aber den chinesichen auch. Am Flughafen in HK nach einem einigermassen ruhigen Flug (wir mussten aber die ganze Zeit ueber angeschnallt bleiben, was ein Befehl des weiblichen (eine Premiere fuer mich) Kapitaens war) angekommen wollte ich den Bus A 21 in Richtung Kowloon nehmen, wo sich das Hostel befindet. Aber der Busfahrer nahm nur exakte Gekdbetrage an (33 HK Dollar), ich hatte es erst nicht passend. Der Busfahrer meinte nur barsch zu mir: No no, first bye right ticket, than you can take bus. Naja, hab ich dann auch gemacht, aber im Vergleich zu den Japanern sind Chinesen doch ziemlich grob im Umgangston (wenn man die Ueberfreundlichkeit der Japaner langsam gewoehnt ist, dann schockt einen das schon ein wenig. Letzten Endes bin ich aber wohlbehalten nach ca. 40 Minuten Fahrt (der Busfahrer heitzte nur so mit dem Doppeldeckerbus durch die Gegend) in Kowloon an der Chung King Mansion, in dem sich u.a. auch mein Hostel befindet, angekommen. Fuer Zartbeseitete ist diese Unterkunft wohl eher nicht die richtige Wahl: Von aussen sieht das Gebaeude Chung King Mansion (das Gebauede besteht aus mehreren Bloecken) in dem saemtliche Hostels untergebracht sind, extrem heruntergekommen aus (obwohl mir aufgefallen ist, dass einige Haeuser in HK so aussehen – und ich dachte, noch beengter und teilweise ungepflegter als in Tokyo geht gar nicht!). Dann wird man noch von irgendwelchen Auslaendern und Einheimischen angesprochen, die dich in ihr Hostel locken wollen. Ich bin ja zum Glueck in der Hinsicht so, dass ich nicht mal irgend etwas abwimelndes sage, sondern einfach schnurgeradeaus gehe. Jedenfalls war es schon fast ein Uhr Nachts als ich bei der Mansion ankam. mein Hostel nennt sich Luxury European Hostel, wobei man dabei nicht vom dem Foto oder dem, was da so geschrieben wird,auf das Interieur schliessen darf (siehe Fotos). Ich ziehe aber heute von Zimmer Nummer 6 in Zimmer 7, mal schaun, vielleicht entspricht das Foto im Internet dann doch ncoh etwas der Wahrheit ;) …Der Portier schlaeft auf jeden Fall schon mal im Flur (waere beinahe ueber ihn gestolpert, als ich heute morgen frueh raus bin). Aber das Zimmer sauber und liegt man kann alles super gut und schnell erreichen! Und von daher, ich schlafe dort ja nur, und fuer ein paar Tage kann man es in der Chung King Mansion schon aushalten. Hier ein paar Eindruecke.

Aber keine Sorge: Mir geht es gut, obwohl ich super schlecht geschlafen habe (lag zum einen an der extrem geraeuschvollen Klimaanlage und zum anderen an der Schwuele im Zimmer, die trotz Klimaanlage nicht wegging). Ich wohne irgendwo in Block C im 12. Stock (wobei ich erst dachte, dass das Zimmer im Keller ist, weil es definitiv Anschein machte – und immer noch macht, das Fenster ist kleiner als mancher Schuhkarton mit Blick auf irgendeine Hauswand mit einem anderen kleinen Fesnter).