





Ja, wieso denn Neapel? Ganz einfach: Kagoashimas Skyline wird bestimmt vom Sakurajima, einem stetig aktiven Vulkan, der ab und an mal seiner Frustration Luft bzw. Asche machen muss. Nach Kagoshima bin ich mit dem wie immer super schnellen und pünktlichen Shinkansen (liebe Deutsche Bahn-Ingenierue: nehmt euch bitte einmal Design und Technik der japanischen Shinkansen zum Vorbild!) mit dem melodischen Namen „Sakura“ gekommen, kostengünstig mit dem Kyushu Rail Pass, den ich mir für 17.000 Yen bereits in Deutschland besorgt habe (hier ein kleiner Tipp: man bekommt diesen Pass nicht nur außerhalb von Japan, sondern auch an ausgewählten Bahnstationen innerhalb des Landes, wie z.B. Beppu). Kagoshima ist eine entspannte Stadt mit den üblichen Einkaufsstraßen (Tenmonkan sei heir genannt), hat etwas über 606.000 Einwohnern und ist besonders für seinen japanischen Vesuv, den Sakurajima bekannt. In regelmäßigen Abständen zücken die Japaner die Schirme (ausnahmsweise einmal nicht aufgrund der gefürchtetn Bräune, herbeigeführt durch die Sonne), sondern aufgrund der Staubpartikelchen, die da Sakurajima so runterregnen lässt. Natürlich musste ich mir den Vesuv made in Japan genauer anschauen und bin mit der Fähre für 150 Yen einfache Fahrt (Dauer ca. 15 Minuten) an die Staubquelle gefahren. Tja, ein Berg. Nun. Aber egal, ich war da, alleine das zählt
. Beeindruckend ist der Vulkan Saurajima allemal, sonst hätte ich wohl nicht ansatzweise 50 Fotos von ihm aus jeglicher Perspektive gemacht. Ein weiterer Punkt auf meinem Plan, in möglichst kurzer Zeit möglichst viel zu sehen war zum einen das Kagoshima City Aquarium (nett, aber das Geld kann man sich auch sparen, wenn man nicht gerade mit Kindern unterwegs ist), sowie der Garten Sengan-en, der 1658 vom reichen Shimazu Mitsuhisa ursprünglich als Villa gestaltet wurde. Der Shimazu Clan war ein japanisches Adelsgeschlecht, das 700 Jahre in der Präfektur Kagoshima (ehemals Präfektur Provinz Satsuma, dann im Daimyat Satsuma) herrschte. Ein sehr schön angelegter Garten mit (was sonst) Blick auf den Sakurajima, ein Besuch lohnt sich! Ansonsten standen noch die unterschiedlichsten Punkte auf meinem Programm, die ich age und schreibe an einem einzigen Tag abgearbeitet habe. Wie das? Tja, mit dem Kagoshima 1 Tag City Bus Ticket natürlich! Damit kann man einen ganzen Tag lang die diversen Sightseeing-Routen nutzen, ein- und aussteigen, wann und wo man will. Eine sinnvolle Investition kann ich nur sagen. Zudem habe ich mich natürlich auch kulinarisch weitergebildet: Süßkartoffel am Stil und Shirokuma (berühmtes Eis aus Kagoshima) standen auf dem Programm.
Mein Fazit zu Kagoshima: eine sehenswerte Stadt mit ihrem Wahrzeichen, dem Vesuv Japans und einem sehr guten Tourist Guide namens „Easy ro see and understand! Tourist Guide Kagoshima City“.
Hier noch der Link zu meinem Hostel: www.green-guesthouse.com. Hat mir sehr gefallen, nicht zu teuer, nette Leute.
Veröffentlicht unter Kagoshima, Kyushu